

Das Amt für künstlerische Vermessung – kurz AfkV – zieht für zwei Monate nach Höchst. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, ausgehend vom Kulturraum B25 in der Brüningstraße die Schnittstelle zwischen dem Stadtteil und dem Industrieparks zu erkunden. Im Fokus steht die Frage nach der Identität des Stadtteils. Welche Beziehung haben Industrie und Stadtteil zueinander – sowohl auf stadträumlicher Ebene als auch als gesellschaftliches Thema?
social.form und Raum für kulturelle Fragen e.V. laden zwei Künstlerinnen ein, für jeweils einen Monat die Leitung des Amtes zu übernehmen und das umliegende Viertel zu vermessen. Der Kulturraum B25 wird zur temporären Amtsstube und bildet zusammen mit einem mobilen Atelier die Basis für die Erkundungen der Künstlerinnen. Im September ist die deutsch-libanesische Künstlerin Sarah Hachem in Höchst und arbeitet an dem Projekt "Vermessung im Wasser". Im Oktober wird die Künstlerin Johanna Dembinski sich mit dem Thema Mythen und Geschichten befassen und daraus eine Karte der ungeklärten und unerklärlichen Ereignisse aus dem Vermessungsgebiet erstellen.
Das AfkV soll regelmäßig ein Ort für Veranstaltungen wie Workshops und Ausstellungen werden. Die Programmgestaltung und Betreuung erfolgen gemeinsam mit dem ortsansässigen Raum für Kulturelle Fragen e.V. und lokalen Partner*innen.
Im Projektraum B25 – und darüber hinaus – soll durch die Untersuchungen der Künstler*innen ein offener Ort für die Menschen der Stadt und ihre individuellen Sichtweisen und Geschichten entstehen. Die Gegenüberstellung des künstlerischen „Blicks von außen“ mit der lokalen Bespielung soll einen niedrigschwelligen Begegnungs- und Möglichkeitsraum schaffen.
Die erste Residenz wird von Sarah Hachem besetzt. Ausgangspunkt von Sarah Hachems Arbeit ist die Frage, wie Industrie den Alltag eines Stadtteils prägt und welche Spuren sie in seinen Materialien hinterlässt. Vermessung im Wasser folgt den Wegen von Mainwasser, Seife und anderen Materialien durch Höchst und verbindet sie in einer Installation zu einem gemeinsamen Kreislauf.
Die Künstlerin der zweiten Residenz ist Johanna Dembinski. Sie entwickelt gemeinsam mit Menschen aus Höchst eine Karte ortsbezogener Rätsel, Zweifel und Fragestellungen im Stadtteil. Während Karten üblicherweise abbilden, was wir wissen oder glauben herausgefunden zu haben, richtet das Projekt den Blick auf das Ungewisse. Wie sieht eine Karte aus, die keine Fakten verzeichnet, sondern Leerstellen und Fragen sichtbar macht? Mit welchen Strategien lässt sich unser Nichtwissen kartieren?
Ein Projekt von social.form und Raum für kulturelle Fragen e.V. im Rahmen der WDC 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. In Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum Frankfurt und dem Stadtteilmanagement Frankfurt-Höchst.
Das Amt für künstlerische Vermessung – kurz AfkV – zieht für zwei Monate nach Höchst. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, ausgehend vom Kulturraum B25 in der Brüningstraße die Schnittstelle zwischen dem Stadtteil und dem Industrieparks zu erkunden. Im Fokus steht die Frage nach der Identität des Stadtteils. Welche Beziehung haben Industrie und Stadtteil zueinander – sowohl auf stadträumlicher Ebene als auch als gesellschaftliches Thema?
social.form und Raum für kulturelle Fragen e.V. laden zwei Künstlerinnen ein, für jeweils einen Monat die Leitung des Amtes zu übernehmen und das umliegende Viertel zu vermessen. Der Kulturraum B25 wird zur temporären Amtsstube und bildet zusammen mit einem mobilen Atelier die Basis für die Erkundungen der Künstlerinnen. Im September ist die deutsch-libanesische Künstlerin Sarah Hachem in Höchst und arbeitet an dem Projekt "Vermessung im Wasser". Im Oktober wird die Künstlerin Johanna Dembinski sich mit dem Thema Mythen und Geschichten befassen und daraus eine Karte der ungeklärten und unerklärlichen Ereignisse aus dem Vermessungsgebiet erstellen.
Das AfkV soll regelmäßig ein Ort für Veranstaltungen wie Workshops und Ausstellungen werden. Die Programmgestaltung und Betreuung erfolgen gemeinsam mit dem ortsansässigen Raum für Kulturelle Fragen e.V. und lokalen Partner*innen.
Im Projektraum B25 – und darüber hinaus – soll durch die Untersuchungen der Künstler*innen ein offener Ort für die Menschen der Stadt und ihre individuellen Sichtweisen und Geschichten entstehen. Die Gegenüberstellung des künstlerischen „Blicks von außen“ mit der lokalen Bespielung soll einen niedrigschwelligen Begegnungs- und Möglichkeitsraum schaffen.



